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Ortsdurchfahrt Mittelbuchen soll für Radelnde sicherer werden

Mittelbuchen von West nach Ost sicherer als bisher mit dem Rad queren zu können, war Ziel eines Ortstermins in Mittelbuchen. Dabei versprach Stadtrat Andreas Kowol dem Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Arnold Hofacker an der Spitze eine Lösung, die in einem Jahr wieder auf den Prüfstand soll.

Radweg-Ortstermin in Mittelbuchen mit Stadtrat Andreas Kowol (Bildmitte), Ortsvorsteher Arnold Hofacker (links daneben), weiteren Ortsbeiratsmitgliedern und Fachleuten des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service
Radweg-Ortstermin in Mittelbuchen mit Stadtrat Andreas Kowol (Bildmitte), Ortsvorsteher Arnold Hofacker (links daneben), weiteren Ortsbeiratsmitgliedern und Fachleuten des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service
Kowol geht davon aus, dass mit der Fertigstellung der Nidderauer Ortsumgehung der Bundesstraße 45 der Durchgangsverkehr in Hanaus nördlichstem Stadtteil abnimmt. Zusätzlich setze er sich bei Hessen-Mobil ein, dass von Maintal-Hochstadt aus der Verkehr Richtung Bruchköbel nicht länger über Mittelbuchen ausgeschildert werde, wo doch die Autobahn parallel verlaufe. Das zusammengenommen, verspricht er sich weniger Gefahren für Radfahrende, die auf der Alten Rathausstraße und der Lützelbuchener Straße unterwegs sind und dabei neben dem fahrenden teils auch auf den ruhenden Verkehr achten müssen.
Die von Hofacker vorgeschlagene Lösung einer Verlängerung des Radweges an der Goldgrube mit Zielrichtung Netto-Markt sah Kowol als unverhältnismäßig an. Denn dadurch betroffene Pappeln sollten als Vogelbrutstätten im Landschaftsschutzgebiet erhalten bleiben. Zudem gehöre der Stadt Hanau das Wiesengelände nicht, auf dem die Radweg-Verlängerung laufen könnte. Und die Kosten für rund 100 Meter Radwegbau seien auf rund 50.000 Euro zu veranschlagen.
Hofacker gab zu bedenken, dass auf der besagten Wiese, die der Besitzer der Stadt abgeben wolle, längst ein Trampelpfad angelegt sei, auf dem Menschen die gewünschte Abkürzung bereits eigenständig angelegt hätten. Kowol entgegnete, auf eigene Gefahr könnten sie diesen Weg nutzen; hierbei trage die Stadt keine Verkehrssicherungspflicht.