Auf einen Blick

    • 2015: Eröffnung Forum Hanau
    • 2014: Richtfest Forum Hanau
    • Eröffnung ZOB zweites Quartal 2014
    • Umgestaltung Straßenraum Marktplatz Süd/Ost zweites Quartal 2014
    • Neugestaltung Marktplatz West/Café Central 2014
    • Umgestaltung Freiheitsplatz nach Fertigstellung Busbahnhof 2014
    • 2014: Neubebauung Westcarré
    • 3. Quartal 2013: Beginn Rohbau Forum Hanau
    • Juli 2013: Beginn Umgestaltung Straßenräume Freiheitsplatz
    • Juli 2013: Beginn Neugestaltung ZOB
    • Apr. 2013: Neubau Gastro Marktplatz Ost inkl. Sanierung Tiefgarage
    • Apr. 2013: Beginn Umgestaltung Straßenraum Nürnberger Straße
    • 1.Q 2013: Beginn Verbau und Aushub Freiheitsplatz
    • Dez. 2012: Beginn Abriss Westcarré
    • 15.12.2011: Eröffnung des Kinopolis Hanau
    • Nov. 2012: Fertigstellung Leitungsumverlegungen am Freiheitsplatz
    • bis November 2012: Verlegung Fernwärme, Gas und Wasser Nürnberger Str.
    • bis November 2012: Verlegung Fernwärme, Gas und Wasser Salz- und Rosenstr.
    • 11.2011: Erste Baumaßnahme, Umlegung Mischwasserkanal am Freiheitsplatz
    • 24.02.2011: Bekanntgabe der Einbeziehung Karstadt-Barthel-Immobilie
    • 11.-13.02.2011: Informations-Wochenende für Bürger
    • 31.05.2010: Investor HBB wird Partner
    • 17.05.2010: Bürgerversammlung
    • 10./11.02.2009: Investoren stellen Pläne bei Bürgerwochenende vor
    • 16.06.2008: Start WeDi durch Stadtverordneten-beschluss
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Großartig! Ich gratuliere allen, die dazu beigetragen haben! Ich nehme mir immer wieder die Zeit und betrachte die Leute, die sich offensichtlich freuen an dem Kunstwerk.
Ein schönes Stück Hanau!
Hille Ramharter

Ich bin der Meinung, jetzt sollte nach der Eröffnung des Oppenheim Denkmals auch noch ein anderes Denkmal entstehen und zwar direkt vor dem Finanzamt.
Ich denke ein Denkmal von Schiller wäre dafür das Richtige. Schiller hat doch das Buch "Die Räuber" geschrieben. Jetzt kann er sie auch bewachen ;-))
G. Schiller

Soll das etwa Kunst darstellen oder kommt der dämliche Schrotthaufen wieder weg ?????????? Was soll der Sch... überhaupt darstellen? Wo ist da bitte ein tanzendes Bild???? Das sind ein paar zusammengeschweißte, verrostete Stahl-Stangen. Mehr aber auch nicht !!!!!!
Martin Hoffer

Wer ist dieser Typ überhaupt? Den kennt doch eh keiner. Und was soll der Stahlschrott überhaupt darstellen???
Harald Glaiber

Nachdem mir andere Entwürfe besser gefallen hatten, bin ich jetzt angenehm überrascht! Die hintersinnige Idee des tanzenden Bildes vor dem Kommerztempel setzt einen gelungenen Kontrapunkt. Und auch das 3D-Panorama auf dieser Webseite gibt einen sehr guten Vorausblick.
Andreas Mißbach

Kunst gehört in eine Ausstellung und nicht in öffendlichen Raum. Wer sich so etwas wie das "Oppenheim-Denkmal" anschauen möchte, soll dort hingehen.
Zumal, wenn man überhaupt von Kunst sprechen kann. So ein paar Stäbe kann ich auch zusammenschweißen.
Außerdem ist es rausgeschmissenes Geld, WAS DIE STADT EH NICHT HAT!
Candida Marinkovic

Hanau, Stadt richtungweisender Moderner Skulpturen, Heinze, Katase und Schad. Mutig, gut.
Harald Nickel

Die Jury hat eine gute Wahl getroffen. Von den beurteilten Vorschlägen ist dieser Entwurf ganz sicher der, der auch ohne emotionale Bewertung der geeignetste ist. Zweifellos hat mein Kollege Rudolf Peukert nicht ganz unrecht, wenn er eine Diskrepanz zwischen dem (seiner Zeit entsprechendem) Wesen Oppenheims und dem Denkmal spricht. Es gibt aber auch andere Kriterien, die man in die Beurteilung einbeziehen kann und muss.
Meine Hochachtung gilt den Hanauer Gremien, die hier mit ihrer Entscheidung der Kultur einen hohen Stellenwert einräumen. Ebenso dem OB Kaminski, der die Kultur für Hanau nicht als 'Kann-' sondern als Pflichtaufgabe betrachtet - und auch hier seiner Linie treu geblieben ist. Allen 'Korinthenkackern' zum Trotz
Uwe Wagner

Herr Zieglers Darstellungen unten zum geplanten Oppenheim-Denkmal erscheinen wirr. Man liest zwar immerhin heraus, dass zeitgenössische Kunst nicht Herrn Zieglers Sache ist. Das muss sie auch nicht. Aber wenn man schon ignorant ist, sollte man nicht zugleich der Illusion verfallen, man spräche immer gleich für andere mit.
Interessant ist Herrn Zieglers Hinweis, dass der "Förderkreis" seit 2010 nichts mehr für ein Denkmal getan hat. Dass also der "Förderkreis" seither nichts gefördert hat. Die Diskussion verschlafen hat, könnte man auch sagen. Ob Herr Ziegler dann aber für einen "Förderkreis" der seit drei Jahren nicht mehr tagt und nicht fördert, überhaupt sprechen kann oder sollte - das ist also eine berechtigte Frage.
Ebenso lässt sich kritisch hinterfragen, ob Herr Ziegler überhaupt für eine sogenannte "Nordstraßengemeinschaft" sprechen kann. Ist das ein (eingetragener) Verein? Wo hat der sich manifestiert? Wissen die Nordstraßengemeinschaftler, dass da einer in ihrem Namen gegen ein Denkmal spricht?
Und wenn diese "Nordstraßengemeinschaft" denn schon über die Kultur Hanaus mitbestimmen soll, dann wären in diesem Fall jedenfalls auch die Meinungen z.B. der Gärtnerstraßengemeinschaft, der Sternstraßengemeinschaft und der Kastanienalleengemeinschaft einzuholen. Mindestens.
Merke: Je dicker die Backen aufgeblasen sind, desto mehr Luft ist darinnen.
Wolfram Dell

Kein "Oppenheim Denkmal" vor das Einkaufszentrum!
Das es in Hanau ein Oppenheim Denkmal geben wird ist gut und längst überfällig. Es zeigt auch wie Bedeutend Hanauer Geschichte war und ist.
2006 wurde von mir ein "Förderkreis Denkmal Moritz Daniel Oppenheim" initiiert. Gründungsmitglied war die Hanauer Nordstrassengemeinschaft, die von mir gegründet wurde (insbesondere in dem Bewusstsein der Geschichtlichen Bedeutung der Strasse für Hanau ) die jüdische Gemeinde Hanau, der Hanauer Geschichtsverein und der Evangelische Arbeitskreis-Christen-Juden- Hanau sowie einzelne Hanauer Bürger und Bürgerinnen.
Die Ursprüngliche Idee war dem Jüdischen Maler Moritz Daniel Oppenheim ( 1800 ? 1882 ) in der Nordstrasse ein Denkmal zu errichten. Sein Geburtshaus stand in der damaligen Judengasse (heutige Nordstrasse). Deshalb sollte das Denkmal in der Nordstrasse errichtet werden um einen Bezug zu Oppenheim und seinem Zyklus "Bilder aus dem altjüdischen Familienleben" herzustellen. Man kann davon ausgehen das zumindest ein Teil der Bildmotive des Zyklus aus der Hanauer Judengasse stammten. Durch diesen Zyklus ( ca. 20 Bilder ) wurde er Weltbekannt und ist damit einer der drei großen Söhne Hanaus. Das Geburtshaus, von dem es zwei Quellen geben soll wo es in der Judengasse stand, steht heute nicht mehr.
Weitere Gründe für seine Ehrung war nicht das er Maler, sondern das er der erste Bedeutende jüdische Maler des 19. Jahrhunderts und dem Gedanken der Emanzipation verbunden war. Er setzte sich in seinem Leben und Werk engagiert mit der religiösen Tradition des Judentums auseinander und trat selbstbewusst für die volle Gleichberechtigung der Juden in Deutschland ein.
Ein kunst- und kulturgeschichtliches Dokument ersten Ranges sind Oppenheims 'Erinnerungen eines deutsch -jüdischen Malers', in denen er nicht nur seine künstlerische Entwicklung, sondern auch seine Begegnungen mit zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit schildert. Er lebte in der Zeit u. a. von Goethe, Heine, Börne und von August Schärttner. Seine Ehrung sollte auch darauf hinweisen das jüdisches Leben Teil deutscher Geschichte ist und war.
Es sollte auch dazu beitragen, neben der Gedenkstätte, Heute wieder der Nordstrasse ein Geschichtliches Bild der ehemaligen Judengasse zu verleihen. Dies sollte übrigens der Stadt eine Nachhaltige Stadtentwicklung ermöglichen die mit der Stadtgeschichte und einer Attraktivitätssteigerung für die Stadt verbunden wäre.
Die Vorstellungen des Förderkreises über das Denkmal waren dahingehend ca. 30 bis 50.000 Euro zu sammeln und auf eine finanzielle Unterstützung der Stadt zu setzen. Der jetzige Oberbürgermeister hatte unserer Initiative damals dann auch eine Unterstützung angeboten nach der jeder Euro den wir sammeln von der Stadt verdoppelt würde. Wir selbst gingen in den ersten Vorstellungen von einem Denkmal in der Größe von 4 bis 6 Meter Höhe aus. Die Art der Umsetzung des Denkmals ließen wir damals Bewusst offen. Einen Platz an dem das Denkmal stehen sollte wurde vom Förderkreis im Eingangsbereich der Rappengasse festgelegt. Als Alternativstandort wurde noch der Eingangsbereich zum Weg entlang der Ghettomauer ins Gespräch gebracht. Alles andere wurde bis dahin verworfen. Es waren also zwei Bereiche die nicht vom Stadtumbau betroffen waren.
Schwer genug war es damals dennoch erste Spenden zu sammeln die, obwohl es keine Vorstellung (Skizze oder....) gab. Immerhin wurden damals ungefähr 3000,00 Euro gesammelt, in dem Bewusstsein das man in der Phase wo erste Vorschläge vorhanden sind wie das Denkmal aussehen wird, wesentlich mehr Zuspruch für Spenden bekommen würde.
Die Nordstrassengemeinschaft arbeitete bis ca. ende 2009 Anfang 2010 im Förderkreis mit. Von da an nahm sie sich eine "kreative Pause" nachdem immer wieder das Argument kam das man auf die Vorstellungen des Stadtumbaues warten müsste. Dies war unserer Meinung nach nicht die Wahrheit, wir vermuteten andere Gründe. Es gab ja einige Einflussreiche Bürger in unserer Stadt die uns Ihre ganz anderen Vorstellungen eines Denkmals vortrugen. Mitten in die Stadt, Bedeutender (größer) und möglichst ganz von der Stadt (Steuergeldern) finanziert, so in etwa äußerten sich einige der Besucher unserer Sitzungen, die sich dann meist nicht mehr im Förderkreis blicken ließen und sich meist auch nicht an der Arbeit des Förderkreises beteiligten. Aber auch Mitglieder des Förderkreises Argumentierten dann in diese Richtung. Die Nordstrassengemeinschaft abzuwarten wer sich da wohl durchsetzen würde ( der Förderkreis traf sich dann nur noch einige male).
Eine Beerdigung des Förderkreises gab es nicht. Deshalb gibt es auch keine Legitimation im Nachhinein für den Ursprünglichen Förderkreis zu sprechen und schon gar nicht ihn als Beirat zu Zitieren der das Vorgehen der Stadt unterstützt. Genau dies wird heute aber von Seiten der Stadt so dargestellt.
Der Förderkreis Tagte meines Wissens seit Anfang 2010 nicht mehr, wie die Stadt Heute darauf kommt das der Förderkreis dem Ergebnis zustimmt bleibt sein Geheimnis. Wenn einzelne Mitglieder des Förderkreises dem jetzt beschlossenen Kunstwerk von Robert Schad zustimmen, so können Sie dies zumindest nicht im Namen des gesamten Förderkreises machen
Denn wir sind dagegen. Man hat dabei wohl in die Trickkiste gegriffen in dem man einfach den Initiator für ein Denkmal Oppenheim und die Nordstrassengemeinschaft nicht erwähnt. So was nennt man glaub ich Geschichtsfälschung.
2013 las man in der Zeitung was die Stadt im Zusammenhang mit dem Stadtumbau in Sachen Kultur und Geschichte vorhat. Es waren wohl um die 1,3 Millionen Euro Steuergelder die man für mehrere Projekte insgesamt ausgeben wollte. Davon 350.000 Euro für das Oppenheim Denkmal und legte schon mal den Standort auf dem Freiheitsplatz grob fest. Eine Jury wurde installiert in dem nur ein Künstler vertreten war. Und ausgerechnet diesem Künstler, Prof. Claus Bury, kauft die Stadt, ebenfalls im Rahmen des Stadtumbaues, ein Kunstwerk ab. Diese Entscheidung hat meiner Meinung nach zumindest ein Geschmäckle.
Wenn man aber das Denkmal im Eingangsbereich eines Einkaufs Zentrum platziert stellt man hier einen Zusammenhang her der allenfalls Geschichtslos ist.
Oppenheim hat mit einem Einkaufszentrum nichts zu tun. Das Kunstwerk "Das Tanzende Bild" des Künstlers Robert Schad soll Oppenheim in die Moderne holen. Da darf man ja mal fragen was Oppenheim mit der heutigen Moderne und einem "Tanzenden Bild" zu tun hat. Es ist sicherlich ein Interessantes Kunstwerk das erschaffen wurde, nur der Zusammenhang zu Oppenheim fehlt mir. Es aber als Pommes Frittes oder Schrottkunst zu bezeichnen ist sicherlich nicht Fair und hilft Niemanden in dieser Auseinandersetzung.
Vielleicht sollte man auch über das Denkmal für Oppenheim (ca. 11 Meter) nachdenken das größer als das Brüder Grimm Denkmal (ca. 7 Meter) werden wird.
Auf Grund der hohen Verschuldung ( ca.1 Milliarde ) der Stadt Hanau die 2007 nicht bekannt war bin ich heute der Meinung das dieses Denkmal heute durch Sponsoren und Spenden finanziert werden sollte. Übrigens gehe ich davon aus dass der Betrag von 225.000 Euro für das Kunstwerk nur die halbe Wahrheit ist. Nicht eingerechnet sein dürften die Beträge für die Aufwandsentschädigungen der anderen Wettbewerbsteilnehmer für das Denkmal, die Ausstellung dieser Entwürfe im Schloss und sonstige Kosten im Rahmen dieses Verfahrens. Da hier bis heute keine Transparenz hergestellt wurde kann man wohl von einem Betrag in der Größenordnung von 30 bis 60 Tausend Euro ausgehen.
Bände spricht die Tatsache das man eine Woche nachdem der Ausschuss sich mit Mehrheit für das Denkmal von Robert Schad ausgesprochen hat es in der Stadtverordnetenversammlung abnicken lässt. Eine Ablehnung wäre hier noch möglich gewesen. Es ist zumindest eine Lehrstunde für die Bürger unserer Stadt wie hier Politik betrieben wird. Erst lässt man sich Zeit um dann im Schweinsgalopp das Projekt durch zu drücken und die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Gerhard Ziegler

Wenn ein Hanauer Künstler, dessen Werke selbst ich mit meinem nur rudimentär vorhandenen Kunstverständnis durchaus schätze, sich "ereyfferth" und den Großteil der Bevölkerung Hanaus sowie (mindestens) einen seiner Künstlerkollegen für unfähig hält, sich auf eine Metaebene ("übergeordnete Sichtweise" hätte man vielleicht versehentlich verstanden) zu begeben, um das geplante Oppenheim-Denkmal zu "verstehen", dann ist das schon recht überheblich und dann muss der Betreffende sich nicht über entsprechende Reaktionen wundern.
Nun ist Kunst natürlich ein recht weites Feld; auf welche Meta-ebene muss man sich z.B. begeben, um "Merda d'artista", wörtlich übersetzt "Künstlerscheiße", von Manzoni als Kunst zu verstehen?
Wenn Herr Eyfferth frei nach Dürer ("Mein Lob begehr ich allein unter den Verständigen zu haben") glaubt, alles machen zu können, was den Leuten nicht gefällt, dann sollte er aber bei dem Oppenheim-Denkmal bitte nicht vergessen, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt, der Auftraggeber und damit jeder Hanauer Steuerzahler sehr wohl das Recht hat auf eine Meinung dazu, und das Auswahlverfahren schon arg scheindemokratisch verlief.
Die Sachkompetenz der Mitglieder der Jury auf ihren jeweiligen Gebieten mag unumstritten sein, aber es ist leicht vorstellbar, dass alle der Meinung des einzigen Künstlers in diesem Gremium gerne folgten und so nach außen hin eine Einstimmigkeit des Beschlusses dargestellt wurde. Ich wage zu vermuten, dass bei einem Projekt in einer Abschlussklasse der Zeichenakademie sich einige Vorschläge gefunden hätten, die bei der Hanauer Bevölkerung mehr Akzeptanz gefunden hätten als der nun ausgewählte Vorschlag. Dieser hat aber nun zu Oppenheim sehr wenig Bezug und könnte in seiner Beliebigkeit ebenso gut an jedem anderen Platz in jeder anderen Stadt stehen. Die tanzenden Pommes würden vor dem hässlichen Glas- und Betonklotz 'Klara' das früher angeblich 'schützenswerte Gesamtensemble Marktplatz' nur noch unwesentlich mehr verschandeln.
Hanau braucht nicht noch mehr Schrottkunst (oder Kunst-Schrott?), davon gibt es in dem Skulpturenpark unterhalb des Schlosses schon genug.
Es ist schon ärgerlich, wenn Herr Schad auf die Frage hin, wie denn in anderen Städten, in denen Werke von ihm zu sehen sind, das Auswahlverfahren ablief, mit dem Hinweis antwortet, der Eiffelturm wäre wohl nie gebaut worden, wenn eine Volksbefragung stattgefunden hätte. Das offenbart nicht nur eine gewisse Hybris, indem sein Werk mit dem Eiffelturm verglichen wird, sondern auch entweder eine profunde Unkenntnis der damals herrschenden politischen Verhältnisse oder eine Ignorierung derselben. Wenn Herr Schad sich wirklich mit der Geschichte Hanaus auseinander gesetzt hat, dann müsste er auch verstehen können, dass beim Anblick seines wirren Stahlkolosses einigen Hanauer Bürgern vor allem die Zerstörung der Innenstadt im März 1945 wieder vor Augen steht.
Peter Garrecht

Im Hanauer Anzeiger v.27.1.2014 argumentiert die Redakteurin Yvonne Backhaus-Arnold gegen einen Denkmalsbeschluss durch die Stadtverordneten. Sie will diesen verschieben bis alle anderen Maßnahmen in der Stadt durchgeführt sind. Ich finde dass darin zeigt sich eine geringschätzige Haltung gegenüber Kunst. Die sieht Frau Backhaus-Arnold als eine Nebensache die hinten anzustellen ist.
Der Hanauer Anzeiger will immer die Vorzeigezeitung der Stadt Hanau sein. Aber er gibt gerne und oft und einseitig der billigen Polemik gegen städtische Bemühungen zur Verschönerung und Modernisierung viel Platz. Eine Gruppe von immer denselben fünf bis zehn Leserbriefschreibern bekommt dort rund ums ganze Jahr ihren Platz noch für jede abstruse Meckerei und für das permanente Schüren von Anti-Stimmung gegen die Stadt Hanau.
Frau Backhaus-Arnold stachelt die Stimmung auch gerne selbst listig an. Ein Spielplatz mit modernen Geräten, der anders als herkömmlich gestaltet ist wie an der Uferstraße, kann da mal so eben genauso zum Zielobjekt werden, wie ein paar moderne Busbahnhofdächer, die mal anders aussehen, oder wie ein Denkmalsentwurf, oder natürlich die städtischen Schulden. Gegen die Schulden zu sein damit liegt man natürlich immer richtig. Aber auch Frau Backhaus-Arnold will natürlich im Ernstfall dass das städtische Krankenhaus für sie dasteht und Straßen und Brücken in Ordnung sind.
Für die Musikveranstaltungen, die der Hanauer Anzeiger das ganze Jahr auf städtischen Anlagen und Grund mitveranstaltet, ist das schöne und moderne Ambiente einer Stadt nicht so unwichtig wie sie meint.
Der Hanauer Anzeiger sollte sich mal selbst an die Nase fassen, ob seine vielen Musikveranstaltungen mit verblühten Stars in der Zweit- und Drittverwertung nicht zumindest teilweise ebenfalls verzichtbar wären für die Hanauer Kultur. Auch wenn der Hanauer Anzeiger natürlich über diese seine Veranstaltungen immer nur einseitig positiv berichtet und die unabhängige Berichterstattung und Pressefreiheit da erstaunlicherweise so gar keine Rolle spielen.
Marianne Müller

Wenn man Kunst zum Gegenstand von Volksabstimmungen machen würde, wäre das Ende der Kunst gekommen. Das aber hatten wir alles schon mal.
Schon der Entwurf des Schad-Kunstwerkes ist originell, lässt Assoziationen zu (bei jedem andere!), und es scheiden sich an ihm die Geister. Manche gehen richtig aus sich heraus, nur weil sie davon in der Zeitung lesen, und erregen sich, als solle die Stadt abgerissen werden. Es sind die Kritiker selbst Extrapolationen des eigentlichen Kunstwerkes. Das Kunstwerk ist der Spiegel, in dem sie sich erkennen könnten, würden sie denn nur einmal selbstkritisch hinsehen.
Es handelt sich also bereits bei dem Schad-Entwurf um wahrlich wirkmächtige Kunst. Besser geht es ja kaum noch.
Baut es auf!
Annemarie Cichon

Eigentlich hatte ich gar nicht vor mich zu dem geplanten Denkmal für Moritz-Daniel Oppenheim zu äußern und mich in die augenscheinlich stillschweigende Zustimmung der Hanauer Künstler einzureihen, um der Debatte teils belustigt, teils verwundert zu folgen. Einige Leserbriefe sind für mich dann doch Anlass mich an der Diskussion zu beteiligen.
Es gibt viele sachliche Meinungen, sowohl dafür als auch dagegen. Es gibt unsachliche Kommentare, die deutlich machen, dass sich die Autoren bisher weder mit der Kunst noch mit den Künstlern und ihren Gedanken ernsthaft auseinandergesetzt haben. Umso erstaunlicher mit welcher Selbstherrlichkeit sie über Dinge urteilen, die sie gar nicht verstehen.
Die Bezeichnung Künstler wird in unserer heutigen Zeit inflationär benutzt, weil es die Freizeit den Menschen erlaubt, sich kreativ zu beschäftigen, was im Grunde eine sehr positive Entwicklung ist. Nun ist aber nicht jeder, der ein Bild malt, ein Künstler, und nicht jeder, der einen kennt, der ein Bild malt, ist ein Kunstkenner.
Erst die langjährige Auseinandersetzung mit der Kunst, besonders mit Dingen, die einem nicht sofort vertraut sind und zu denen man am Anfang nur schwer Zugang hat, erweitert den Horizont. Es würde selbstverständlich den Rahmen eines Leserbriefes sprengen, auf den Sinn der Kunst und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft in der jeweiligen Epoche einzugehen. Zu diesem Thema gibt es eine Menge Bücher. Es ist vielleicht ganz sinnvoll, wenn ich einfach mal aus meiner Sicht schildere, was die Motivation eines Künstlers sein sollte, um dann den Bogen zu schlagen, was Moritz Daniel Oppenheim und Robert Schad verbindet.
Wichtigste Grundregel eines Künstlers: mache nie das, was den Leuten gefällt, sondern mache nur das, was du für sinnvoll und wichtig hältst und lasse dich nicht von Moden beeinflussen. Es geht also in erster Linie nicht darum etwas zu verkaufen, sondern seinen Gedanken und Ideen eine Form zu geben, um Dinge auszudrücken, die mit Worten nicht möglich sind. Das kann bedeuten, dass ein Künstler eine Durststrecke zu bewältigen hat, und ihm Anerkennung und Erfolg am Anfang verwehrt bleiben, weil er nicht verstanden wird. Viele Künstler müssen zeitlebens einen „Brotberuf“ ausüben, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Trotzdem sollte ein Künstler konsequent seinen Weg weiter verfolgen und versuchen seine Arbeit zu perfektionieren und sich nicht dem zweifelhaften Diktat eines massentauglichen Zeitgeschmacks zu unterwerfen. Langfristig zahlt sich diese Vorgehensweise in den meisten Fällen aus. Zumindest wird ein solches Werk, das über die Jahre entsteht, von der Fachwelt wahrgenommen und bewertet. Dann kann es passieren, dass man einen Kunstpreis bekommt oder von einer Jury gebeten wird einen Entwurf für ein Projekt einzureichen.
Ich sehe die Verbindung von Moritz Daniel Oppenheim und Robert Schad darin, dass beide den konsequenten Weg eines Künstlers gegangen sind bzw. noch gehen. Es besteht meiner Meinung nach ein intellektueller Bezug, der in einer künstlerischen und geistigen Verbundenheit seinen Ausdruck findet, auch wenn sich die künstlerischen Ausdrucksformen stark unterscheiden.
Viele Bürger vermissen den augenscheinlichen, direkten Bezug zwischen dem Denkmal und der Person Moritz Daniel Oppenheim oder seinem Werk. Dieser Bezug findet auf einer anderen Ebene statt. Robert Schad hat sich nach eigener Aussage mit der Stadt Hanau und Moritz Daniel Oppenheim intensiv auseinander gesetzt – und das nehme ich ihm auch ab. Er hat sich am 7.1. im Hanauer Anzeiger dazu geäußert, und ich kann das, was er sagt, durchaus nachvollziehen. Er hat in dem vorliegenden Fall, was immens wichtig ist, die Architektur in die Planung einbezogen. Zudem hat er eine Figur in seinen Entwurf integriert, was mir auf den ersten Blick merkwürdig vorgekommen ist, weil es so gar nicht zu seinem bisherigen Schaffen passt. Nach längerem darüber Nachdenken habe ich es aber doch als sinnvoll und stimmig empfunden.
Rudolf Peukert sieht die Sache vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus und reduziert den Entwurf auf die Geometrie. Das ist genauso, als ob ich „Schillers Glocke“ nur von der grammatikalischen Seite aus betrachten würde. Vielleicht fehlt ihm in dem Fall die Möglichkeit die Metaebene zu wechseln oder er hat ganz einfach keinen Zugang zur Moderne und Postmoderne. Er beschreibt ja in seinem Leserbrief auch, was er für die wahre Kunst hält. Es ist sicherlich zulässig, wenn einem eine aus Marmor gehauene Figur, die im Schweiße des Angesichts herausgearbeitet wurde, mehr begeistert, als abstrakte Metallplastiken. Nur darf man dann nicht versuchen letztgenannte Arbeiten schlecht zu machen, indem man sie auf die reine Form reduziert. Ein ästhetischer Reiz entsteht nicht nur dadurch, dass man die Natur nachahmt, man kann sie auch neu erfinden oder interpretieren. Eines ist nämlich klar: alles was ein Künstler herstellt, beruht auf Eindrücken und Erfahrungen, die ihn von außen erreicht haben. Demnach wird auch ein abstraktes Kunstwerk immer seinen Ursprung in der Natur und Umwelt haben. Es ist natürlich einfacher ein Kunstwerk nach dem Grad seiner Naturtreue zu beurteilen, als nach seinem Abstraktionsgrad. Ich kann auch verstehen, dass die meisten überfordert sind, zwischen einer ernst gemeinten Arbeit und einer Scharlatanerie zu unterscheiden. Denn zugegebenermaßen gibt es auch in Künstlerkreisen Zeitgenossen, die mit wenig Aufwand viel Wirbel machen und sich hinterher als Luftnummer entpuppen. Solche Leute werden aber niemals zu einer solchen Ausschreibung wie in Hanau eingeladen. Man kann sich in dem Fall getrost auf die Experten verlassen. Wie Klaus Remer in seinem Leserbrief schon erwähnt hat, halte ich es für nicht angemessen, Claus Bury in der Form, wie es Rudolf Peukert in seinem Leserbrief getan hat, zu diskreditieren.
Zum Schluss möchte ich noch ein paar Anmerkungen zu dem Auswahlverfahren an sich machen, da es ja von vielen Bürgern und auch von der CDU Fraktion bemängelt wird.
Ein geschlossenes Auswahlverfahren ist in einem solchen Fall durchaus üblich. Die Verantwortlichen, in den meisten Fällen also eine Stadtverwaltung, die den finanziellen Rahmen festlegt, beruft eine fachlich kompetente Jury. Diese hat dann, auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung im Kunstbetrieb, die Aufgabe Künstler auszuwählen, die sie für geeignet befindet einen entsprechenden Entwurf abliefern zu können. Bei größeren Projekten wird das auch mal auf mehrere Phasen verteilt, ausgehend von einer zuerst öffentlichen Ausschreibung, die allerdings schon in ihrer Formulierung in einer Form gestaltet ist, dass sich nur professionelle Künstler darauf einlassen. In Hanau wurde nun dem kürzeren Verfahren der Vorzug gegeben. Das ist die gängige Praxis.
Vielfach wird die Höhe des Preises kritisiert. Das liegt dann in der Unkenntnis, wie ein solches Projekt zur Umsetzung kommt. Ich halte es dann für sehr vermessen, wenn sich trotzdem Leute dazu hinreißen lassen, einen Kommentar abzugeben. Es ist auch absolut unsinnig in solchen Fällen mit dem Argument zu kommen, was man mit dem Geld doch alles hätte machen können. Gerade zu unverschämt die Einlassung eines Lesers, das Kunstwerk könnten auch ein paar geschickte Handwerker für einen Bruchteil der Summe herstellen. Das würde ja bedeuten, dass es völlig unnötig ist, dass sich Menschen mit Kunst und Kultur beschäftigen. Auf diese Weise würde der Berufsstand des Künstlers auf einen Schlag wegfallen. Die geistige Auseinandersetzung mit Dingen, die über das hinausgehen, was der Lebenserhaltung dient, würde überflüssig sein. In welcher armen Welt würden wir dann leben? Eine wirklich dumme Bemerkung. Es gab noch eine Äußerung einer angeblichen Künstlerin, der alles zu abgehoben ist und man sich bescheiden sollte. Dazu zum Schluss: Hanau hat mit dem Umbau der Innenstadt die Chance sein Image nachhaltig aufzuwerten. Da kann man keinen Gedenkstein irgendwo in die Ecke setzen, da muss man ein Kunstwerk, das einen Bezug zu Hanau hat, von einem renommierten Künstler an einen repräsentativen Platz setzen. Ich halte den Entwurf von Robert Schad für gelungen und bin mit der Entscheidung der Jury absolut einverstanden. Ich würde mich freuen, wenn ich mit meinem Leserbrief zum Nachdenken angeregt habe und hoffe, dass die Diskussion auf einer sachlichen Ebene weitergeführt wird.
Joerg Eyfferth, Künstler

Das Stahlgestell ist eine Zumutung. Ich als "alter Hanauer" weiß ja wie der Bürgermeister und die Stadträte in Hanau entscheiden. Nach dem Krieg waren ja auch die Sozis dran und haben mit ihren Entscheidungen Hanau zu einer Stadt ohne Gesicht gemacht.
MfG.
Jürgen Schultheis

Haben wir es wirklich nötig so viel geld für so ein hässliches denkmal auszugeben, wo wir doch mit den schwänen die vorher dort waren was viel schöneres hätten??? Ich finde es mehr als sinnlos!!!!
Alexandra Seidl

Kunst ist nicht dafür da, die Gemüter zu beruhigen. Der Denkmalsentwurf Schad ist also aus meiner Sicht sehr gut, er regt an zur Auseinandersetzung. Sehr gut finde ich die 3D-Darstellung, die man hier rechts anklicken kann. Das Denkmal wirkt da gar nicht beherrschend, sondern lockert das Ensemble auf. Schön. Überhaupt sehr schön, was da in Hanau entsteht. Sollte auch mal grundsätzlich gesagt sein. Schon in 2, 3 Jahren wird man Hanau dafür beneiden und hierher strömen.
Eine DRINGENDE BITTE habe ich aber noch: Wenn es doch nichts werden sollte mit dem Schad-Denkmal, dann aber bitte KEINE MÄRCHENFIGUREN. Aus dem Heilewelt-Alter sollte man doch irgendwann raus sein.
Caro Meininger

Wenn schon ein Denkmal, so sollte es mit der Person Oppenheim direkt zusammenhängen. Man würde ja so was auch nicht mit August Gaul in Verbindung bringen.
PS.: Um den Gebäudekoplex, wäre auch für die heißen Tagen eine Nasszelle angebracht, an den sich die Gäste mal erfrischen könnten.
Wolfgang Gottwald

Über Kunst sollte man ja nicht streiten. Aber ich kann bei diesem verbogenen Büroklammern keinen Zusammenhang zu Oppenheim erkennen. Tut mir leid. Ob Oppenheim damit einverstanden gewesen wäre bezweifele ich.
Heinz-Joachim Hasenbank

Der Denkmalentwurf Robert Schads wird seit einiger Zeit äußerst kontrovers diskutiert. Das ist nötig, denn das Denkmal soll ja repräsentativ im öffentlichen Raum Hanaus stehen.
Der Entwurf Schads mag persönlich gefallen oder nicht. Jeder kann seine Ansicht dazu öffentlich machen. Das ist sein Recht.
Aber: Wir verlangen vom Künstler, dass er sich mit traditionellen und modernen Strukturen auseinandergesetzt und seinen Stil in diesem Prozess entwickelt hat. Das kann niemand Robert Schad absprechen. Seine Stahlkonstruktionen gehören längst zum kulturellen Erscheinungsbild unserer Republik. Wer möchte, kann sich ein „Bild“ machen von der Wirkung seiner Werke etwa vor dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach, im Landtag von Baden-Württemberg oder auf dem Kennedy-Platz in Bremen. Es handelt sich um einen anerkannten zeitgenössischen Künstler.
In diesem Zusammenhang erinnere ich an die Kritik an der Vergabe des Brüder Grimm-Preises, der nur Geld koste und an unbekannte Schriftsteller verschwendet werde. Wer gewollt hätte, wäre informiert gewesen über Christoph Ransmayrs Rang in der deutschen Literatur.
Um zeitgenössische Kunst komplex sehen und beurteilen zu können, muss man sich mit ihr auseinandersetzen, vielleicht auch seine eigenen Sehgewohnheiten hinterfragen, auch Mut zu einem Wagnis haben. Was heute selbstverständlich zu unserem kulturellen Erbe gehört, war häufig in seinen Anfängen umstritten. „Wenn unsre Kunst am meisten kann, so stößt sie aller Enden an.“ Diese Aussage stammt von Paul Gerhardt, dessen künstlerische Leistung und der kulturelle Stellenwert seiner Musik nicht – mehr – in Frage stehen.
Ursula Zierlinger

Über Kunstwerke und ihre Bedeutung lässt sich wunderbar diskutieren aber nur sehr schwer entscheiden. Denn das, was ein Kunstwerk beim Betrachter auslöst oder eben nicht, ist einfach zu unterschiedlich. Deshalb hat es auch keinen Sinn, eine Entscheidung über ein Denkmal per Bürgerentscheid zu treffen. Zumal auch ein gewisser Qualitätsmaßstab angelegt werden muss und die Qualität von Kunstwerken sich nicht jedem Betrachter sofort erschließt. Insofern finde ich das hier angewandte und lange beschlossene Verfahren völlig in Ordnung. Dennoch muss ich sagen, dass ich die Entscheidung der Jury nicht begrüßen kann. Bei der Planung eines neuen Denkmals an einer so prominenten Stelle wie dem neuen Freiheitsplatz kann es m.E. nicht nur darum gehen, den künstlerischen Wert der Vorschläge abzuwägen. Eine darauf fokussierte Entscheidung hätte Sinn, wenn das Werk für einen Kontext bestimmt wäre, an dem vorrangig kunsterfahrere Betrachter zu erwarten sind, wie z.B. bei einer Ausstellung, im Museum oder etwa in einem großstädtischen Skulpturenpark. In einem solchen Zusammenhang kann man mit einer kunst-gerechten Rezeption rechnen. Wir bewegen uns aber in Hanau und hier auf dem zentralen Platz zwischen Busbahnhof und Einkaufsstraßen, an dem die zufällig vorbeikommenden Passanten sich voraussichtlich nicht viele Gedanken um die Interpretation der Skulptur machen werden. Außerdem soll das zu errichtende Denkmal einen Zweck erfüllen, nämlich das Gedenken an Moritz Daniel Oppenheim. Das heißt, auch die Vermittlung des Kunstwerks muss ein Kriterium sein. Das ausgewählte Objekt wird dieses Ziel kaum erfüllen, da es nach meinem Empfinden nichts von Moritz Daniel Oppenheim verrät. Was hat die Konstruktion von Robert Schad mit dem zu gedenkenden Künstler zu tun? Diese Frage stellt sich umso mehr, wenn man weiß, dass Robert Schad ganz ähnliche Werke schon für andere Städte geschaffen hat (www.landesmuseum.at/presse/archiv/tanz-3/, www.kulturforum-schorndorf.de/skulpturen/die-skulpturen/nach-nummer/skulptur-35.html). Für mein Empfinden sind dies ebenso abstrakte Skulpturen, wie es auch die ?Katase-Tüte? am Kurt-Blaum-Platz ist, die ich für den dortigen Standort absolut gelungen finde. Es ging beim Wettbewerb aber nicht um ein abstraktes Werk, sondern um ein zweckgebundenes. Und wenn dieser Zweck nicht erkennbar ist, dann kann er auch nicht erfüllt werden. Diesem Ziel sind andere der eingereichten Vorschläge näher gekommen.
Dieter Dausien

Für mich ist das Denkmal ein schreckliches mönströses Metallgerippe mitten in der Stadt. Es hat keinerlei ästhetischen Wert. Ich kann auch keinen Zusammenhang mit dem zu ehrenden Künstler sehen. Es trägt nicht zur Verschönerung der Innenstadt bei. Ich lehne also dieses Denkmal und die damit verbundenen Ausgaben ab.
Günter Landgraf

Ich habe mir das geplante Kunstwerk mal länger angeschaut (Fotos hier im Porttal). Ich habe mir dann die Frage gestellt, wie sieht es eigentlich mit der Sicherheit aus?
1. Ist es genügend geschützt, wenn z. B. Kinder dieses Objekt als Klettergerüst benutzen.
2. Wie sieht es bei Blitzaufkommen aus??? Wagen es sich dann die Besucher noch in bzw. aus das Forum Hanau zu gehen?
R. Meier

Warum legt man nicht einfach ein paar Blumenrabatten an, statt so eines ollen Denkmals. Das wäre der bestmögliche gemeinsame Nenner, um alle unterschiedlichen Meinungen endlich zueinanderzubrinmgen. Man müsste sich dann nur noch auf die Blumensorten einigen. Ich wäre für Stiefmütterchen!
Wilhelm Metzeler

Guten Tag und erst einmal wünsche ich allen Bürgern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2014.
Zum Oppenheim-Thema: Ich habe leider bedenken, dass die Nachfolgekosten für den Erhalt der Skulptur nicht gering sein werden. Warum??? Es sind leider immer wieder zunehmende Vandalismus-Schäden in Hanau zu erkennen. Es wäre schade, dass sich solch ein Objekt (welches ja auch nicht gerade billig ist) mit Grafiti oder Sonsiges beschädigt würde. Ansonsten würde es meiner Meinung nach schon sehr gut zu dem Forum-Gebäude passen.
Nur noch als Ergänzung: Hätte man sich (da Hanau doch die Brüder-Grimm-Stadt ist)vielleicht auch mal über Figuren-Objekte aus der Märchenwelt der Gebr. Grimm Gedanken machen sollen. Denn, wer kennt von den Hanauer Besuchern bzw. Hanauer Bürgern Herrn Oppenheim? Figuren aus den Grimms-Märchen kennt doch eigentlich jeder und wäre ein weiterer guter Erkennungswert für die Brüder-Grimm-Stadt gewesen. a reichen die jährlichen Brüder - Grimm - Festspiele in Wilhelmsbad nicht aus, die ja auch nur zweitlich begrenzt sind. Aber es ist leider so, dass wir Bürger (welche ja eigentlich unsere Stadt ist)sehr wenig oder erst garnicht gefragt werden.
So...jetzt mache ich aber Schluss, da ich noch Weihnachtsgeschenke kaufen muss ! ;-)
R.Meier

Ich wünsche mir, dass der seit mittlerweile sieben Jahren währende Einsatz für ein Oppenheim-Denkmal, ausgehend von der Hanauer Bürgerschaft, unterstützt vor allem durch die Jüdische Gemeinde Hanau, den Arbeitskreis Christen und Juden, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hanau e.V., der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt e.V., dem Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V., dem Förderkreis für ein Oppenheim-Denkmal, dem Gesprächskreis Kultur und vieler einzelner kulturinteressierter, ungebundener Bürgerinnen und Bürger, endlich zum Erfolg geführt werden kann.
Klaus Remer

Vergangenen Sonntag konnte ich 24 interessierte Besucherinnen und Besucher durch die Präsentation der Entwürfe für ein Oppenheim-Denkmal im Schloss Philippsruhe führen. Die Modelle der sechs international renommierten Bildhauerinnen und Bildhauer wurden eingehend besichtigt, Vor- und Nachteile der Arbeiten besprochen. Ich empfehle jedem, der sich ein "Urteil über Kunst" und damit die qualitativ höchst anspruchsvollen Werke des Oppenheim-Wettbewerbes bilden will, die Ausstellung im Historischen Museum noch bis Ende Januar 2014 bei freiem Eintritt anzusehen. Robert Schads Arbeit war bei den Anwesenden der eindeutige Favorit.
Martin Hoppe

Zur Erinnerung: Die Hanauer Stadtverordnetenversammlung hat bereits am 30. Januar 2012 - vor nunmehr zwei Jahren - einstimmig (!) den Beschluss gefasst, einen Wettbewerb für ein Oppenheim-Denkmal mit prominenter Jury und lokalem Beirat durchzuführen. Ebenfalls einstimmig (!, MIT den Stimmen von CDU und FDP, Enthaltung der Linken) wurden die Kosten für das Projekt mit 350.000 Euro festgesetzt. Nun liegt das Ergebnis des internationalen Wettbewerbes als Beschlussempfehlung des Magistrates an den Kulturausschuss und die Stadtverordnetenversammlung vor. "Moritz und das tanzende BIld" von Robert Schad könnte zu einem Preis von 225.000 Euro incl. einer Beteiligung der Stiftung der Sparkasse Hanau von 50.000 Euro realisiert werden. Demnach für die Stadt zur Hälfte des ursprünglich vorgesehenen Etats und weit unter den sonst üblichen Prozentanteilen für Kunst und Kultur bei Investitionsprojekten im öffentlichen Raum! Ein durchaus angemessener Etat.
Uwe Niemeyer

Ein immer wieder zu lesendes Gegenrechnen mit anderen Projekten führt nicht weiter. In dieser Logik dürften auch keine Weihnachtsbäume mehr im Stadtgebiet aufgestellt werden (was in diesem Winter rd. 57.000 Euro kostet) oder kein Kanal mehr saniert werden (weil "da sieht man ja nichts von"). Der Denkmalentwurf von Robert Schad überzeugt. Das Projekt darf nicht fahrlässig zerredet werden.
Wulf Falkowski

Die derzeitige öffentliche Diskussion um das Denkmal für Moritz Daniel Oppenheim veranlasst mich, Ihnen zu schreiben.
Als Investor und Immobilienentwickler schätze ich visionäre Projekte und klare Worte. Was die Stadt Hanau mit ihrem aktuellen Projekt "Hanau baut um" auf den Weg gebracht hat, ist deutschlandweit einmalig und ganz nach meinem Geschmack. Wer von Frankfurt nach Hanau fährt, kommt durch das Ostend, einen Stadtteil, den ich in den letzten Jahren mitentwickeln durfte. Mein Blick auf Hanau wird nun neben dem beruflichen und fachlichen durch einen aktuellen Aspekt erweitert.
Ob man das Denkmal für den Künstler Oppenheim nun als Kunst im öffentlichen Raum oder als Kunst am Bau betrachtet, spielt keine Rolle. Es ist beides. Und als solches ein gelungener Wurf.
Von den Kosten her liegt es weit unter den herkömmlichen Empfehlungen bzw. Maßstäben. Von der Wirkung her setzt es neue Maßstäbe. Es verbindet den altehrwürdigen Freiheitsplatz als eines der historischen Zentren der Stadt mit dem zukünftigen Forum Hanau als neuem Zentrum des kulturellen und kommerziellen Lebens.
Aus planerischer Sicht ein echtes Highlight!
Als Denkmal erinnert das Kunstwerk an einen der großen Söhne der Stadt, der es wert ist, dass man sich an ihn erinnert. In einer Form, die anregt zum Denken und Gedenken, zu Gesprächen. Durch seine lebendige, lebensbejahende und unübersehbare Form fügt diese unkonventionelle Doppelskulptur dem neuen Hanau etwas ganz Eigenständiges hinzu, etwas höchst Individuelles mit der Qualität eines neuen Wahrzeichens.
"Moritz und das tanzende Bild" wirft ein ganz neues Bild auf Hanau. Das finde ich gut!
Ardi Goldman

Der Kunstbegriff ist fast unendlich dehnbar. Zum Glück sind die Zeit vorbei, das wenige vielen diktieren konnten was zu gefallen hat. Ein Sockel macht kein Denkmal! Über den sinnenhaften Einsatz von finanziellen Mittel lässt sich auch trefflich streiten.
Wie schade wenn in der Vergangenheit an so vielen Stellen gespart worden wäre. Schloß Philippsruhe, die Kuranlage in Wilhelmsbad, die Ehrensäule und viele weitere Denkmäler und Gebäude die heute die Identität und das Stadtbild prägen hätte man sich "?sparen?" können. Ein Kunstwerk im öffentlichen Raum gehört allen für immer, wenn es polarisiert um so besser. Einheitsbrei und pragmatische Zielorientierung lenken das politische und finanzielle Geschick schon zu Genüge.
Wolfgang Herget

Nach Abzug der Sponsoren bleiben für die Stadt immer noch 175.000 Euro die zu zahlen sind . Ich bin gegen das Denkmal das keines ist , ein Stahlgeschoss das überhaupt nicht auf dem neuen Freiheitsplatz passt. Hanau Gebrüder Grimm Stadt steht auf jedem Ortsschild wenn man hierher fährt..Doch wo findet man Dinge der Grimms , ein Denkmal auf dem Marktplatz , die Märchenspiele das war es aber auch schon . Hameln schöpft Ihren Rattenfänger voll aus , Hanau die Grimms nicht - die Verantwortlichen weigern sich seit Jahren etwas für die Märchenstadt zu tun , z.b. am Goldschmiedhaus der Brunnen dort könnten Figuren aus dem Froschkönig stehen , Altstädter Rathaus der Balkon der tot ist dort könnte Rapunzel stehen , Schlosgarten dort könnten der Wolf und die 7 Geislein stehen oder gar Rotkäpchen u.s.w. Auch auf dem Marktplatz könnte man mehr aus den Grimms machen wenn man nur will, stattdessen immer nur Stahl...Stahl...und wieder Stahl.....
Das Klara verdeckt komplett den Kaufhof WARUM ??
Macht mehr aus den Gebrüder Grimm die es verdient haben, keiner hat die Stadt so berühmt gemacht wie die Brüder...Warum hat man so gekämpft um den Zusatznamen auf den Ortsschildern "Gebrüder Grimm Stadt"wenn man es nicht weiter verfolgt.
Auf dem Freiheitsplatz machen sich Märchenfiguren besser als verrosteter Stahl den kein Mensch braucht !
Bertold Kuhnert

Ich oute mich jetzt hier mal als absoluter Kunstnovize und demnach habe ich im Rahmen des Stadtumbaus das erste Mal von Moritz Daniel Oppenheim gehört.
Meiner Meinung nach wird in Hanau natürlich ständig nach Kultur geschrien und an die Geschichte geklammert, aber dann hat leider jeder andere Vorstellungen und Schwerpunkte. Passiert nämlich mal was, wird nur gemeckert.
Ob die Skulptur nun schön ist muss jeder für sich selbst entscheiden, aber wenn man sich die Intention des Künstlers vor Augen hält, dann ist die Umsetzung auch wirklich sinnvoll. Ich muss auch sagen dass ich mich erst auf Grund dieses konfusen Entwurfes mit Oppenheim beschäftigt habe und jetzt ein bisschen was über den guten Mann weiß. Bei einer simplen Statue mit Schild und 3 Infos hätte ich mich wahrscheinlich damit zufrieden gegeben und wäre heute ein bisschen dümmer.
Das Material finde ich übrigens ziemlich cool und modern. Der Bikemaxx auf der Hanauer Landstraße hat dieses Material in riesigen Ausmaßen als Firmenschild eingesetzt und das findet sogar mein Opa dufte.
Matthias Merget

Die Idee eines "Denk-Mals" finde ich interessant. Allerdings passt zu Hanau meiner Meinung nach eher eines in Bezug auf seine Geschichte. Moritz Daniel Oppenheim ist Hanauer, doch würde ein weiteres Brüder Grimm Denkmal (Figuren aus Märchen) meiner Meinung nach Hanu besser zu Gesicht stehen. Auch wäre dies touristisch attraktiver!
Hermann Bernd

Wer Hanau als Industriestadt abqualifiziert missachtet nicht nur den Umstand, dass Hanau ein weltweit renommierter Hochtechnologie-Standort ist, sondern er missachtet auch die Bedeutung dieser Stadt im Bereich von Kunst und Kultur. Zum Ausdruck bringt er dadurch aber auch den Hanauer Wesenszug zur Kleinmütigkeit. Denn erst nach über 200 Jahren hat sich Hanau als Brüder-Grimm-Stadt geoutet und erst nach 175 Jahren hat im vergangenen Jahr das TGH-Jubiläum diese Stadt als ein Zentrum des historischen Freiheitskampfes in Deutschland im Bewusstsein ihrer Einwohner verankert.
Soll diese Kleinmütigkeit nun auch die Diskussion zum Oppenheim-Denkmal beherrschen und damit das Niveau vorgeben, auf welchem dereinst vielleicht einmal in dieser Stadt die Diskussion um ein Hindemith-Denkmal stattfinden wird? Wie viele Städte vergleichbarer Größe können sich denn rühmen, so viele aufrechte und aufopferungsvolle Demokraten und Literaten sowie bildende Künstler und Komponisten hervorgebracht zu haben, wie dies in Hanau der Fall ist? Welchen Nutzen bringt denn einer Stadt solch andauerndes Bemühen ihr „Licht unter den Scheffel zu stellen“? Fragen über Fragen, die nach Antworten rufen.
Cortenstahl ist Rost und Rost zerstört? Nein, Corten, ein Akronym aus CORrosion resistance, d.h. Rostwiderstand und TENsile strength, d.h. Zugfestigkeit, ist eine Speziallegierung, die bereits1932 in den USA zum Patent angemeldet an ihrer Oberflache in Verbindung mit einer dünnen Eisenoxidschicht eine dichte Sperrschicht ausbildet, welche das Material vor weiterer Korrosion schützt und ihm dadurch eine große Haltbarkeit verleiht. Corten wird von der Stahlindustrie in unterschiedlichen Dimensionen als Halbzeug angeboten, das daher Bildhauern als vergleichsweise preiswertes und dennoch dauerhaftes Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Unter diesen Gesichtspunkten hat der Sieger des Wettbewerbs für das Moritz-Daniel-Oppenheim-Denkmal zweifelsohne eine gute Wahl getroffen.
Aber Kunst im Allgemeinen wie auch ein Denkmalentwurf im Besonderen will, kann und soll nicht nur nach rein rationalen Gesichtspunkten, stets aber im richtigen Rahmen beurteilt werden. Dafür genügt keinesfalls nur ein Bild in den Medien. Selbst die Ausstellung von Modellen wird der Bedeutung eines Denkmals nicht gerecht, obgleich bereits die Besichtigung der zum Wettbewerb um das Moritz-Daniel-Oppenheim-Denkmal eingereichten Modelle im Schloss Philippsruhe die Juryentscheidung mehrheitlich bestätigen wird.
Erst die Einbeziehung von Standort und Umgebung eines Denkmals erlaubt die Beurteilung sowohl seiner Wirkung wie auch seiner Bedeutung. Die Panoramadarstellung vor dem Haupteingang des zukünftigen Forum Hanau im Rahmen der Homepage der Stadt Hanau ist daher eine wertvolle Hilfe für jeden, der sich konstruktiv mit einem solchen Kunstwerk auseinandersetzen will. Denn sie veranschaulicht sehr eindrucksvoll den starken anregenden Kontrast zwischen der modernen rechtwinkligen Nutz- und Gebrauchsarchitektur in Stahl, Beton und Glas des Forum Hanau und dem zwar abstrakten, aber doch lebendig kunstvollen Umgang mit dem neuzeitlichen Stahlmaterial in dem traumhaften Bild des Moritz Daniel Oppenheim und dessen zugehöriger figürlicher Darstellung. Zudem ist der Standort des Denkmals ein bedeutsamer Hinweis auf den Ursprung des Namensgebers, dem es als einem der bedeutendsten Künstler dieser Stadt möglich geworden ist, dem seinerzeit benachbarten Hanauer Ghetto zu entwachsen.
Dem Wettbewerbssieger ist daher zu danken für sein hohes Maß an Identifizierung mit dieser Stadt, ihrer Geschichte und einem ihrer berühmtesten Söhne.
Dr. Rolf Ruthardt

Guten Tag, das Denkmal ist die beste Wahl, die Entscheidungsfindung und Vermittlung an die Öffentlichkeit jedoch ein Desaster. Mit freundlichen Grüßen
Michael Becker

Ich bin der Meinung, Kunstwerke gehören ins Museum. Außerdem, wenn sich Hanau mit dem Titel "Brüder Grimm Stadt" schmückt, muss da mehr zu sehen sein, als ein Denkmal, oder eine schmucklose Brüder Grimm Straße. Andere Städte identifizieren sich schon mit einem Märchen (Hameln "Rattenfänger", Bremen "Stadtmusikanten"). Ganz Lustig: in Wesel am Rhein stehen in der Fußgängerzone überall lebensgroße Esel als Reklamegag vor den Geschäften und selbst im Verkehrsbüro ist der Esel gegenwärtig. Das bleibt in Erinnerung.
Richard Strauß

Ich bin sehr für den Umbau der Stadt und ich befürworte alle Aktionen und sehe positiv in die Zukunft von Hanau. Das Denkmal ist aber zu teuer und auch einfach nicht schön !!! Symbolik hin oder her. Bleiben Sie doch bitte bei "schöner" Kunst. Das Bildnis des Menschen Oppenheim finde ich gut, aber dieses abstrakte Stahlgerüst finde ich einfach nur scheußlich. Herr O. kann auch ohne diese überteuerte Stahlkonstruktion in Richtung des neuen Forum schauen. Vermutlich meint der Künstler, dass beide Objekte zusammen gehören und nur zusammen eine Symbolik ausdrücken. Ich würde das Objekt halbieren, auch im Hinblick auf die finanziell angespannt Lage, sodass man evtl. auch die Kosten halbiert.
Nicole Köhler

Überall muss gespart werden, Gebühren und Steuern werden erhöht, siehe in heutigen (14.12.) HAZ.! Wie soll man den Betroffenen klar machen, dass für das "Oppenheim-Denkmal" Geld vorhanden ist, aber Kita´s, Friedhofsgebühren usw. erhöht werden "müssen"? Es wäre sinnvoller gewesen, dieses Geld in Schulen und Kita´s zu stecken. Auch ich bin der Meinung, dass eine Tafel am Geburtshaus wirklich ausreichend wäre.
Elke Tautz

Das Kunstwerk Schads erweist sich, noch bevor es überhaupt steht, bereits als wirkmächtiger Katalysator, der die Leserbriefspalten schier zum Auseinanderbersten bringt. Schon der bloße Anblick des Entwurfs in der Zeitung vermag offenbar bereits alle möglichen Dämonen zu wecken, die die gequälte Hanauer Seele seit einigen Jahren des Tags wie des Nachts zu peinigen pflegen und nicht mehr aus den (Alb-) Träumen weichen wollen. Der Umbau der halben Innenstadt ist halt auch ein bißchen viel Neuerung und Modernität auf einmal. Lieber hätte die Politik doch bitteschön den künstlerisch und gartengestalterisch hochkulturell entwickelten früheren Freiheitsparkplatz noch ein paar Jahrzehnte weiter vor sich hin altern lassen sollen, und auch die Bäume! die Bäume! hätten das sicher noch mindestens genauso lange mit durchgehalten.
Georg Dick

Ich freue mich, dass nach Jahren der Diskussion das Denkmal für den international bekannten Maler Moritz Daniel Oppenheim in seinem Geburtsort umgesetzt wird und wünsche, dass es von den Menschen angenommen wird.
Raja Grise


Über Kunst kann man streiten! Ich schließe mich dem Schreiber eines Leserbriefes im Hanauer Anzeiger an, der meinte, das Denkmal wäre eher ein Klettergerüst für Kinder. Ein Oppenheimdenkmal braucht die Stadt nicht, die wenigsten kennen Herrn Oppenheim. Ein schöner Brunnen vor dem Forum sieht bestimmt schöner aus.
Heinz Prinz

Ich bin der Meinung, dass ein sogenanntes künstlerisches "Denkmal" am Kurt-Blaum-Platz für Hanau genug ist!
Klaus Hinze

Die Entscheidung zu dem Entwurf "das tanzende Bild" ist gut. Es ist freundlich, gefällig und nicht protzig. Gratulation! Die anderen Vorschläge sind sehr ausgefallen und passen überhaupt nicht zu dem neuen Freiheitsplatz. Den Einwand, den ich habe, betrifft den Standort. Muss es so zentral im Eingangsbereich des neuen Forums stehen? Es könnte doch auf der gegenüberliegenden Seite Richtung Finanzamt aufgestellt werden. Zu der Kosten kann ich nur sagen: Alles hat seinen Preis. Wäre interessant zu erfahren, was die abgelehnten Vorschläge gekostet hätten.
Brigitta Dübel-Philipp

Selbst mit 2 Stellen weniger wäre die Skulptur herausgeschmissenes Geld. Sollen die Befürworter es doch aus ihrem eigenen Portemonnaie bezahlen. Freundliche Grüße
Ruth von Eiff-Michelmann

Dieses Monstrum aus Stahl würdigt nicht dem Künstler Oppenheim.Es ist kalt und nicht aussagekräftig. Eine Skulptur mit Sockel und Daten wäre angebracht, da jeder sich ein Bild machen kann über den Künstler. Denn Oppenheim ist den meisten Menschen kein Begriff. Dann dieser Preis ist ja wohl eine Frechheit und nicht von Hanau finanzierbar. Aber Schulden machen ist ja die Vorliebe des Parlaments und des OB. Ein Denkmal sollte die Person würdigen und nicht ein Haufen Stahl. Von Kunst und Sachverstand ist das Parlament weit entfernt. Es kommt mir so vor als wollte man den Schildbürgerstreich wiederholen und Licht in eine dunkle Kammer tragen.
Adelheid Coccoda-Ulrich

Kunst ist immer streitbar, und das ist auch gut so! Wenn sich Kunst im öffentlichen Raum immer nach dem Bürger richten würde, gäbe es keine Kunst im öffentlichen Raum. Und ich finde das Denkmal großartig! Die Balance zwischen figürlicher Darstellung und abstrakter, moderner Skulptur ist gelungen. Wie er da steht, der Oppenheim, und schaut auf sein Hanau... toll! Und das "Tanzende Bild" setzt ein Zeichen. Ein Zeichen für die Kunst, für den Standort, für Hanau.
Katja Schilling

Wenn der Künstler so renommiert ist, dann braucht er kein Denkmal; seine Kunst spricht für ihn. Hier würde auch eine Tafel am Geburtshaus statt einem Denkmal reichen und das Geld kann an anderer Stelle besser eingesetzt werden. Wenn der Künstler nicht so renommiert ist, braucht er auch kein Denkmal, da reicht sein Grabmal.
Joachim Back

Kunst liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Mir ist die Skulptur zu abstrakt und unpersönlich. Auch kann ich keinen roten Faden bei den verschiedenen Kunstobjekten in Hanau erkennen. Sollte man nicht lieber als Brüder-Grimm-Stadt die Märchen mehr in den Vordergrund heben? Was wurde denn aus dem Schwanenbrunnen? Auch sollte eine Stadt unter dem "Rettungsschirm" die Gelder sorgsamer verwenden als für Paillettenschirme, und "Eistüten" von Katase oder "Pommes" von Schad. Später landen diese Objekte unbeachtet auf irgendwelchen Verkehrsinseln (wie einst das Objekt das im Rathaushof stand) oder im Garten des Schloss Philippsruhe, schade.
Cornelia Schulze


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